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14. Briloner Waldsymposium – digital

17. September 2021, 15.00 bis 17.00 Uhr auf der DLG-Digital-Plattform

Quo vadis Erwerbsforstwirtschaft – mit welchen Geschäftsmodellen in die Zukunft?

Trotz der aktuellen Erholung des Holzmarktes stellt sich allen Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern die Frage, wie sie heute ihre Betriebe waldbaulich und organisatorisch aufstellen müssen um auf die Zukunft vorbereitet zu sein. Welche Rahmenbedingungen erwarten uns in 10 bis 20 Jahren? Mit welchen Produkten und Leistungen lassen sich auch künftig Erträge erwirtschaften? Antworten auf diese Fragen suchen und diskutieren bekannte Experten aus der Branche. Die Teilnahme am Online-Symposium ist kostenlos.

Zugang zum 14. Briloner Waldsymposium

Hinweis: 15 Minuten vorher registrieren.

Programm

Begrüßung & Moderation

Dr. Gerrit Friedrich Bub - Leiter des Kommunalforstbetrieb Stadt Brilon

Vorträge:

  1. Eberhard von Wrede (Waldbesitzer) „Welche Zukunftsstrategien gibt es für den Privatwald?" 
  2. Raimund Friderichs (Leiter des Forstbetrieb Hohenzollern) „Diversifizierung als Risikovorsorge in der Praxis“
  3. Frau Dr. Stefanie von Scheliha-Dawid (BMEL) „Honorierung von Ökosystemleistungen unserer Wälder“
  4. Bernhard Breitsameter (WBV Aichach) „Kann man mit Naturschutz Geld verdienen?“

Diskussion

Ausklang & Verabschiedung

Die Referenten

Dr. Gerrit Friedrich Bub

„Die Folgen der andauernden „Jahrhundertkatastrophe“ im Wald haben viele Forstbetriebe an den Rand ihrer Existenz gebracht. Unser Symposium versucht, innovative Wege für eine zukunftsfähige erwerbswirtschaftliche Forstwirtschaft aufzuzeigen.“

Raimund Friderichs

 „Eine Krise lässt sich nur dann meistern, wenn in den normalen, guten Zeiten Risikovorsorge betrieben sowie stetig geübt wird – und zwar nachhaltig. Das ist nicht umsonst zu haben und erfordert Wachsamkeit, Anpassungsfähigkeit und Durchhaltevermögen.“

Eberhard von Wrede

"Aufgeben ist keine Option. Wie entwickelt sich die Erwerbsforstwirtschaft weiter?"

Rückblick Forstfachprogramm der DLG

DLG-Wintertagung Impulsforum 5: Zukunftsstrategie Rohstoff Holz

Der fortschreitende Klimawandel mit seinen erschreckenden Szenarien zunehmender Stürme und Dürreperioden beeinträchtigt immer stärker die Vitalität unserer Wälder und bestimmt in zunehmendem Maße die Handlungsspielräume der Waldbesitzer: Wiederbewaldung aller Kalamitätsflächen mit klimastabilen Mischbeständen und stabilisierender Waldumbau auf ganzer Fläche stehen in fast jedem Betrieb auf der Tagesordnung.

Als direkte Konsequenz werden sich unsere Wälder absehbar – zumindest regional – in ihrer Baumartenverteilung, der Altersstruktur und im Holzvorrat deutlich verändern.

Gleichzeitig besteht mit Blick in die Zukunft breite Übereinstimmung, dass bei allen Überlegungen im Kampf gegen die Erderwärmung der zunehmenden Verwendung von Holz als idealem, nachwachsendem Rohstoff mit CO2-Senkungspotenzial eine Schlüsselrolle zukommen muss. Und folgerichtig steht auch die Entwicklung neuer Werkstoffe und Produkte auf Holzbasis im Fokus.

Inwieweit werden aber unsere Wälder auch noch in Zukunft alle Waldfunktionen erfüllen und den wachsenden Holzbedarf nachhaltig decken können - oder schlittert die nutzungsorientierte Forst- und Holzwirtschaft mittel- bis langfristig sogar ins Aus?

Der DLG-Forstausschuss wagte mit seinem Impulsforum im Rahmen der DLG-Wintertagung 2021 einen Blick in die Zukunft.

Link zum Veranstaltungs-Archiv